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Training für Wohlbefinden & Langlebigkeit 

„Ab morgen esse ich gesünder.“ Warum dieser Vorsatz oft ins Leere läuft

  • Writer: Dani Kottmann
    Dani Kottmann
  • Jan 19
  • 2 min read

Updated: 2 days ago

„Ab morgen esse ich gesünder.“


Vielleicht kennst du diesen Satz.

Vielleicht hast du ihn gestern sogar selbst gedacht.


Mehr Gemüse. Weniger Zucker. Wieder mehr auf dich achten.

Eigentlich ein guter Vorsatz.


Und trotzdem läuft er bei vielen Jahr für Jahr ins Leere.


Nicht, weil der Wille fehlt.

Sondern weil man sich auf Wissen verlässt, das längst nicht mehr zum eigenen Körper passt.


Wenn „ausgewogen“ nicht mehr greift


Vielleicht glaubst du noch immer, dass „ausgewogen“ bedeutet:

viel Vollkorn, wenig Fett, Obst ist gesund, Kalorien sind der Feind.


Das klingt vernünftig.

Steht ja so in fast jedem Ratgeber.


Aber dein Körper lebt nicht nach Pauschalen.

Schon gar nicht in dieser Lebensphase.


Warum Vollkorn nicht automatisch die bessere Wahl ist


Tatsächlich zeigen neuere Studien:

Vollkorn kann bei manchen Menschen den Blutzucker stärker ansteigen lassen als weiße Semmeln.


Nicht, weil Vollkorn per se „schlecht“ ist.

Sondern weil dein Darmmikrobiom entscheidet, wie dein Körper darauf reagiert.


Die klassische Empfehlung


„Vollkorn ist immer besser als Weißbrot“


ist im Durchschnitt nicht falsch.

Aber sie ist keine absolut gültige Regel für jede Person und jede Situation.


Art des Produkts, Verarbeitung, Zusammensetzung der Mahlzeit und deine individuelle Verdauung beeinflussen, wie dein Blutzucker reagiert.


Kurz gesagt:

Vollkorn ist häufig gesünder - aber nicht automatisch für jede Frau, in jeder Situation, gleich besser.


Auch bei Gluten lohnt sich ein genauerer Blick


Wenn wir schon bei Getreide sind:

Auch bei glutenhaltigen Sorten wie Weizen, Dinkel oder Roggen lohnt sich ein genauer Blick.


Ein Bestandteil des Glutens kann bei manchen Menschen die Ausschüttung von Zonulin anregen - eines Proteins, das die Darmbarriere lockern kann.


Das bedeutet nicht, dass jede Frau, die glutenhaltiges Getreide isst, automatisch einen „durchlässigen Darm“ bekommt.

Aber es ist ein Aspekt, den man kennen sollte.


Gerade, weil der Darm in den Wechseljahren empfindlicher reagieren kann.


Fett, Eiweiß, Kohlenhydrate - die eigentliche Frage lautet: Wofür?


Fett ist nicht einfach nur Fett.

Eiweiß nicht nur Muskelbaustein.

Kohlenhydrate nicht nur Energie.


Makronährstoffe sind:


Bausubstanz


Signalgeber


Einflussfaktoren auf Hormone, Schlaf, Stimmung und Muskelabbau


Und sie beeinflussen, wie du dich nach dem Essen fühlst.


Die wenigsten Frauen haben je gelernt, was diese Stoffe im Körper wirklich bewirken.

Und noch weniger, dass Frauenkörper - besonders in den Wechseljahren - anders reagieren als Männerkörper.


Viele Empfehlungen beruhen auf Studien mit Männern.

Frauen wurden lange kaum berücksichtigt.


Kein Wunder also, dass sich vieles widersprüchlich anfühlt.

Und dass es nicht (mehr) funktioniert.


Wenn Wissen eher überfordert als hilft


Ich kann gut verstehen, dass man sich von dieser Flut an Informationen überfordert fühlt.

Und vielleicht lieber gar nichts tut, bevor man etwas „falsch“ macht.


Nicht aus Gleichgültigkeit.

Sondern aus Vorsicht.




Du musst nichts optimieren.

Aber du darfst neu hinschauen.


Und dich wieder als Verbündete deines Körpers begreifen -

statt als jemand, der ständig versucht, ihn zu korrigieren.


Auf dein Wohlbefinden

Dani

 
 
 

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